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Mein persönlicher Weg der Fürbitte

Als ich zum Glauben kam, war beten für mich immer eine grosse Herausforderung. Ich dachte, Fürbitte wäre nicht meine Begabung. Ich wollte lieber auf der Strasse evangelisieren und was «erleben».

Mit der Zeit lernte ich, dass bei der Fürbitte viel passiert. Der geistliche Raum wird bewegt, Mauern fallen, Ketten werden gesprengt, Dämonen fliehen, Land wird erobert, Engel werden in Bewegung gesetzt und Herzen werden weich. Die Armee steht gemeinsam an der Front! So wurde sie Beziehung zu meinen Geschwistern, mit denen ich in die Fürbitte ging, gestärkt.

So freute ich mich jetzt immer stärker auf die Zeit, wenn wir zusammen beten und anbeten konnten. Voller Freude nahm und nehme ich Gebetsanliegen entgegen, um für sie in den Riss zu stehen. Es ist wunderschön, was Gott verändert und sein Wirken zu sehen.

In meinem Gebetsleben erlebte ich aber auch Tiefen: Gebete blieben unbeantwortet, Heilung traf nicht ein, Menschen für die ich lange gebetet habe, wollten Jesus nicht nachfolgen. So machte sich Enttäuschung breit.

Bei der Serie «get connected – Das Geheimins der Fürbitte» habe ich gelernt, den Blick auf die Anliegen Gottes zu richten und mehr für die Ernte zu beten. Daraus wurde das Gebet für meine persönliche Anliegen kleiner, aber kraftvoller. Mein Glauben konnte wachsen. Meine Wünsche stimmten mehr und mehr mit den Wünschen Gottes überein und seine Anliegen wurden zu meinen Anliegen.

Wenn wir also in Zukunft an unsere Häuser denken, ist es sehr wichtig zusammen ins Gebet zu gehen und die Anliegen für die Ernte ins Zentrum zu nehmen. So verliert man den Fokus nicht, lernt aufeinander und den Heiligen Geist zu achten und eins im Geist zu werden. Das sind alles wichtige Voraussetzungen um miteinander vorwärts zu gehen. Nimm also gleich die Liste ans nächste Häusertreff mit und los geht’s!

Herzlich – Jessica

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