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Unsere Kinder – unsere Jünger 

Letzten Sonntag durften wir als church eine wunderbare Kindersegnung miterleben. Hansjörg ging auf zwei Basics in der Kindererziehung ein (weitere folgen nächsten Sonntag). Falls ihr nicht live dabei sein konntet, es lohnt sich es nachzuhören, den Link findet ihr hier!

Jesus liebte Kinder in seiner Nähe (Matth. 19,14) und in Psalm 127,3 lesen wir, dass Kinder ein Geschenk von Gott sind. Wir haben in den letzten Monaten viel über Jüngerschaft gesprochen. Wie schön ist es zu wissen, dass Gott uns mit Kindern kleine Jünger direkt ins Haus bringt! Denn genau das sind sie, Jünger die wir erziehen und lehren sollen alles zu halten das Jesus sagte.

Ich darf selber Mami von zwei tollen Jungs sein, die jetzt 1,5 jährig und 3,5 jährig sind. Gerade mit so kleinen Kindern ist der Alltag oft gefüllt mit putzen und aufräumen. Da hat der Grössere sein Glas verschüttet, der Kleinere matscht während ich putze in seinen Haferflocken und alles ist verklebt, und während ich da weiterputze weiss ich dass ich schon längst mal die Windel wechseln sollte.

Dieser Alltag fühlt sich nicht immer so an als würde ich Jünger machen. Aber wenn ich mir überlege wie der Alltag von Jesus mit seinen Jüngern wohl aussah, waren das wohl auch nicht nonstop geistliche Inputs und Gebet. Wir sollen unsere Jünger und auch unsere Kinder lehren zu halten was Jesus sagte. Zusammen Bibellesen, auf Fragen eingehen, zusammen beten gehört sicher dazu. Aber Jüngerschaft passiert zudem auch im Leben teilen, indem man den Alltag miteinander verbringt und wir uns in all dem ‚beobachten‘ lassen.

Ganz wichtig in der Erziehung von unseren Kindern und auch im Umgang mit unseren Jüngern ist die Herzensbeziehung. Sie ist der Schlüssel, dass wir Inputs im Leben von unserem Gegenüber landen können. Gott hat das so wunderbar eingerichtet, dass diese Herzensbeziehung von Geburt an vorhanden ist. Und ja, ich glaube auch bei einer Wiedergeburt ist diese Herzensbeziehung zu dir als geistliches Mami/Papi da. Sie muss in beiden Fällen nicht erarbeitet werden, sondern kann höchstens in Brüche gehen. Schütze diese Herzensbeziehung zu deinen (geistlichen) Kindern und investiere in sie.

Als zweites Basics sprach Hansjörg über das richtige Timing. Es gibt im Leben von unseren Kindern immer wieder Schlüsselmomente. Das kann der richtige Moment sein um über Sexualität zu sprechen oder über Mobbing und unsere Identität in Jesus. Das richtige Timing bezieht sich aber auch auf ganz praktische Dinge. Der richtige Moment um gemeinsam ein Budget zu erstellen, ev. auch um finanziell unter die Arme zu greifen. Der richtige Moment um mehr Freiheit zu geben oder um zu helfen das kaputte Velo zu reparieren. Der Heilige Geist weiss um diese Momente und wir dürfen uns darin von ihm führen lassen.

Wir sind keine perfekten Eltern, ob natürlich oder geistlich. Wir machen Fehler. Wir lernen. Aber in all dem haben wir einen perfekten Vater im Himmel, der uns den Auftrag gab Jünger zu machen und daran geknüpft sein Versprechen «Ich bin bei euch»! (Matth. 28,19)

Rahel Geisser

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