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Freund sein – so anders 

Jesu Lehre ist grundsätzlich anders, als ich erzogen wurde und ich wurde sogar nach sogenannten christlichen Werten erzogen. Diese Werte waren aber sehr humanistisch geprägt. Und da im Humanismus der Mensch im Zentrum steht, widerspricht dies sehr stark der Gott zentrierten Lehre Jesu.

Jesus sagte zum Beispiel in Matthäus 18,15 wie ich einen Bruder gewinnen kann. Dies geschieht durch Zurechtweisung, wenn diese Person an mir falsch handelt. In der humanistisch geprägten Welt wird immer wieder gesagt, ich müsste es halt tolerieren, weil diese Person vielleicht Probleme hat, oder aus einer anderen Kultur kommt, oder sonst ein Argument, dass erklärt, warum ein Mensch falsch gehandelt hat.

Ich habe einige Male erlebt, dass ich korrigiert wurde, weil ich als Nachfolger Jesu nicht gemäss seiner Lehre lebte. Diesen Leuten, die mich da zurechtgewiesen haben, bin ich sehr dankbar. Denn ohne sie wäre ich immer stärker überzeugt geworden, dass es eben doch gut ist oder zumindest ok und mein Gewissen wäre abgestumpft geworden. Selbst habe ich auch schon andere zurechtgewiesen und weiss, dass dies nicht einfach ist. Wir sprechen doch generell lieber Schönes an.

Die letzte Predigt hat mich ermutigt, mich als Freund für andere einzusetzen. Dabei ist die Ermahnung hoffentlich nur ein kleiner Teil. Doch zuerst Freund sein und nicht die eigenen Bedürfnisse an erster Stelle zu stellen, ist so ein Segen. Denn das Fundament ist Jesus. Er hat seine Jünger als Freunde bezeichnet, nachdem er sie drei Jahre lehren konnte. Er hat Gehorsam als Liebe zu ihm bezeichnet.

Der Humanismus hat in meinem Leben nichts nachhaltig Gutes bewirkt, weder für mich selbst noch für andere. Seit ich Gott zentriert lebe, ergibt sich viel nachhaltig Gutes für mein Umfeld und auch für mich. Dafür bin ich Gott sehr dankbar.

Sei reich gesegnet mit wahrer Freundschaft, Marcel Brennwald

 

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