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Seht die Vögel des Himmels an…

Vor kurzem erlebte ich eine Situation mit Gott, aus der ich viel lernen durfte und sein Wort wurde einmal mehr lebendig.

Ich hatte bis vor kurzem über mehrere Wochen starke Sorgen. Es verging kein Tag an dem ich nicht über dieses Thema nachgedacht hätte. Es war so stark, dass ich sogar Mühe mit Schlafen hatte (das kommt eigentlich nie vor…) aber was noch schlimmer war, dass ich wirklich Mühe hatte, so in Gottes Gegenwart zu kommen. Es war Morgen für Morgen ein Kampf – immer drehte sich mein erster Gedanke nach dem Aufwachen um diese eine Sorge. Meine Seele konnte überhaupt nicht zur Ruhe kommen.

Verschiedene Dinge halfen mir stückweise, dass ich ein bisschen ruhig werden konnte um mit Gott darüber zu sprechen. Zum Beispiel, dass ich die Sorgen, auf ein Blatt aufschreiben konnte, bevor ich ins Gebet ging. Und trotzdem, meine Unbeschwertheit die ich vorher hatte, war weg und ich konnte Gottes Stimme nicht mehr wirklich wahrnehmen..

Die Bibel ist sehr klar, was wir mit Sorgen machen sollten, resp. dass wir uns eben nicht Sorgen sollen. Matthäus 6.25: …«Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, war ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr, als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? 26; Seht die Vögel des Himmels an:…..» und später in diesem Abschnitt Vers 33 steht: «Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit so wird euch dies alles hinzugefügt werden! 34 Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage.»

In meinem Fall, betraf meine Sorge einen anderen Menschen – und ich konnte es letztlich erst ganz abgeben, als ich mit ihm darüber sprach. Einmal mehr, hat Gott gezeigt wie unglaublich treu er Gebete erhört. Zudem wie nah er uns ist auch wenn wir es nicht direkt spüren können. Keine Sorge, kein Problem ist zu gross für ihn! Er erhört unsere Gebete so treu und wünscht sich, dass wir ihm von Anfang an vertrauen würden!

Am Tag danach war mein Kanal, meine Verbindung zu Gott wieder geöffnet, durchgespült. Ich konnte wieder in seine Herrlichkeit kommen und seine Stimme vernehmen. Es war als hätte man einen Korken aus einer Weinflasche gezogen, so fühlte ich mich.

Ich möchte euch ermutigen, eure Sorgen Gott abzugeben und falls möglich, bringt sie auch ans Licht. Falls es eine Person direkt betrifft, sprecht es an. Ansonsten geht zu einer Vertrauensperson, betet gemeinsam und danach – richte deinen Blick wieder auf Gott. «trachte zuerst nach Gottes Königreich und seiner Gerechtigkeit…»

1. Petrus 5, 7: «All eure Sorgen werft auf ihn; denn er sorgt für euch!»

Alles Liebe, Danielle Blüm

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