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Angst überwinden

Flutwelle (Gedicht)
Wie eine Flutwelle überfallen mich diese Gefühle.
Sie reissen meine Kraft mit, wie eine Lawine.
Meine Sicht wird unklar und ich fühle mich umgeben von Nebel.
Sie lassen mich alles vergessen.
Ich bleibe zurück in einem kahlen Raum, ohne Licht.
Erfüllt von diesen Gefühlen: Angst, Aggression, Ablehnung und sich missverstanden fühlen.


Diese Gefühle melden sich nicht an wie ein anständiger Gast.
Nein, sie brechen ein in mein Gedankenhaus; sie verwüsten dieses und verlassen es umhüllt von einem schwarzen Rauch.
Temporäre Gäste, deren Gestank noch Tage danach zurückbleibt.
Sie greifen von allen Seiten, zerren und drücken mich in eine Ecke.
Ich sehe alles verzogen und verdoppelt, drehe mich vor- und rückwärts.
Mein Selbstbild fängt sich an zu verzehren und mein Spiegelbild wird zu einer hässlichen Fratze.


Mein Herz sieht schwarz, hilflos und umhüllt von Stolz.
Ich lasse mich fallen in das nie endende schwarze Loch.
Mein Kopf ist leer.
Meine Kraft verloren.
Ich vergesse – vergesse, dass ich ein Kind vom Vater des Lichts bin und durch seinen Namen die Dunkelheit verschwindet.
Ich weiss Gott ist die Antwort, aber ich halte meine Ohren zu.
Mein Kopf wendet sich von seinem Licht ab und ich frage mich, warum ich im Dunkeln sitze.


In mir tobt ein Kampf zwischen Licht und Dunkelheit.
Gott, bitte schliesse in meinem Herzen die offenen Türen. Ich möchte diese Gäste nicht mehr kennen. Lass sie Fremde werden.
Ich komme vor dich und öffne die Türen für deinen Frieden. Ich lege meine Kleider von Stolz und Selbstmitleid ab und ziehe das neue Kleid der Demut und Dankbarkeit an.
Ich entscheide mich für die Freude und Dankbarkeit. Sie sollen mich durchströmen.


Ich fühle deine Freiheit, wie sie meinen Körper erfüllt und verschmilzt mit deiner Liebe, die mich umhüllt. Mein Haupt kann sich erheben und den Sand und die Schuld ablegen. Neu empfänglich werden für deinen Segen, und mein Kopf fängt an neu zu leben und meine Seele dich zu erheben. Vater, ich war blind und meine Augen von Sand bedeckt. Du hast meine Hand unter dem Sand befreit und als sie deine fand hast mich aus dem Sand herausgezogen. Die Flutwelle hat sich durch den Blick in deine Augen gelegt.

Sich den Ängsten zu stellen und sich nicht von ihnen leiten zu lassen kostet Kraft, ein innerlicher Kampf. An sich zu arbeiten ist oft schmerzhaft. Es gibt kein Wachstum ohne Veränderung und keine Veränderung ohne Angst.

Wir bilden oft unsere Identität um unsere Fehler herum anstatt in Jesus, der uns von innen nach aussen verändert. Jesus hat bei seinem Tod der Angst direkt in die Augen geblickt und sie für uns überwunden.

Stellen wir uns in JESU NAMEN allen Ängsten und lassen uns durch seine Liebe verändern.

Hier gehts zur Botschaft  „Wie du Angst überwindest!“


lovely greetings, Jordan Stadelmann 

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