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Ostern, Ursprung und Bedeutung

Seit Wochen stapeln sich die Ostereier, -Hasen, -Nester und Deko in den Regalen der Geschäfte. Die Menschen freuen sich auf ein paar freie Tage, aber die meisten wissen gar nicht warum wir eigentlich Ostern feiern. Dabei geht es doch um die wichtigste Botschaft der Welt und zwar um Jesus Tod und Auferstehung, oder vielleicht doch nicht? Welche Wurzeln hat eigentlich das Fest, dass wir heute als Ostern bezeichnen?

Ursprung

Ostern ist ein Heidnisches Fest, das seine Wurzeln in Babylon hat, dies zu Ehren der Götter Baal (Nimrod Urenkel von Noah) und Semiramis (Mutter und Ehefrau von Nimrod), dazu kam ihr Sohn Tammus. Die Frühlings Göttin Ostara, Eostre ist die Namensgeberin und das Symbol des Osterfestes, welches das alljährliche wiederkehrende Leben symbolisiert. Kaiser Konstantin erklärte im 3 Jahrhundert n. Chr. das Christentum als Weltreligion. Er hasste die jüdischen Feste wie das Passahfest, und befahl sie als ungültig. Darum integrierte er das Passahfest ins Ostera Fest und erklärte es als Christlich. Semiramis und Tammus wurden neu als Mutter Maria mit dem Jesuskind umgetauft. So vermischten sich Götterlehre und das Evangelium von Jesus Christus. Nun feiert man das Ostera Fest als christliches Fest der Auferstehung Jesu Christi, anstatt dem Passahfest, bis auf den heutigen Tag.

Heidnische Rituale an Ostern hübsch verpackt

Heilige Äste

Zweige eines Laubbaumes (z.B. Hasel, Weidenkätzchen, Birken, Forsythien) stellte man frühzeitig in Wasser, damit sie am Osterfest blühen oder grüne Blätter hatten. Zweck: Es schützte das Haus vor Hexerei.

Ostereier

In der traditionellen Volksreligion ist das Ei ein machtvolles Symbol der Fruchtbarkeit, Reinheit und Wiedergeburt. Es wird in magischen Ritualen benutzt, um Fruchtbarkeit zu fördern; um in die Zukunft zu blicken; um schönes Wetter zu bekommen; um die Pflanzen zum Wachsen zu bringen und um sowohl das Vieh, wie auch die Kinder gegen Unglück zu schützen, besonders gegen das gefürchtete böse Auge. Auf der ganzen Welt repräsentiert es Leben und Schöpfung, Fruchtbarkeit und Auferstehung…“(The Encyclopedia of Religion, 1987, S.37) Die katholische Kirche übernahm dieses mystische Ei der Astarte und weihte es als ein Symbol für Christi Auferstehung.Schon im Altertum wurden sie bei religiösen Riten der Ägypter in den Tempeln als Eier der Astarte aufgehängt. Später wurden sie der Göttin Ostera an der Frühjahrs-Tagundnachtgleiche (Ostern) gebracht. Als Sinnbild für die erwachende Natur und für Gesundheit und Fruchtbarkeit, hängte man sie an die heiligen Äste. Man dankte den Göttern für den Schutz im Winter und bat Ostera um Fruchtbarkeit und Gesundheit. Gründonnerstagseier zum Beispiel hatten besondere Heilkräfte. Karfreitagseier fein gehackt halfen den Kindern schnell lesen zu lernen etc.

Osterhase

Ischtar (Semiramis, Astarte, später Mutter Maria mit Jesus Kind) hatte laut der heidnischen Mythologie einen wunderschönen Vogel, den sie eines Tages in einen Hasen verwandelte. Ihr Sohn Tammus (später Jesuskind auf den Armen Maria’s) liebte Hasen, darum wurden sie als Heilig angesehen. Sie sind als Symbol der Fruchtbarkeit bekannt, und so wurden, mit der Anbetung der Ostera, auch Fruchtbarkeitsrituale durchgeführt. Der Hase brachte Eier zu Ehren der Göttin. Der Hase hat eine Rolle als Hersteller von Ostereiern für Kinder in vielen Ländern erworben. Sogar in modernen Zeiten haben Hasen das allgemeine Symbol der Fruchtbarkeit behalten. Doch die Hasen legen keine Eier! Während beide klare Symbole der Fruchtbarkeit sind, besteht hier keine logische Möglichkeit, sie zu verbinden. In einer Welt, die mit heidnischen Traditionen gefüllt ist, können Wahrheit und Logik verloren gehen.

Gottes Sicht

Da Gott wusste, dass die Israeliten (wenn sie den religiösen Bräuchen der heidnischen Nationen begegnen würden) diese falschen Bräuche adoptieren und die Götter anbeten würden, gab er ihnen darum Anweisungen in 5. Mose 12,28-32: „Beachtet alle Weisungen, die ich euch gebe! Dann wird es euch und euren Nachkommen für immer gut gehen; denn ihr tut, was in den Augen des Herrn, eures Gottes, gut und richtig ist. Der Herr, euer Gott, wird die Völker ausrotten, zu denen ihr nun kommt. Ihr werdet sie aus ihrem Land vertreiben und euch selbst dort ansiedeln. Aber lasst euch nicht zum Götzendienst verführen nachdem ihr diese Völker besiegt habt. Versucht nicht herauszufinden, wie sie ihre Götter verehrt haben. Sagt nicht: „Wir wollen es so machen wie sie!“ Das dürft ihr dem Herrn, eurem Gott, nicht antun! Denn diese Völker haben getan, was der Herr verabscheut. Sogar ihre Kinder haben sie für ihre Götter verbrannt.“
Bis heute versucht Satan („Gott dieser Welt“ in 2. Kor.4,4) alle Aspekte des Christentums zu verdrehen und zu verfälschen, damit die Wahrheit der Erlösung von Jesus Christus durch Traditionen vergessen geht.  Bitten wir Gott, dass er uns Offenbarung, Mut und Tatkraft gibt, die WAHRHEIT wieder zu den Menschen zu bringen, seine Auferstehungskraft zu demonstrieren und dann „wahre Feste“ zu feiern.
Informiere die hier über die Feste des Herrn: Ostern — drei Feste in einem! Entdecke den Zusammenhang vom AT und NT

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