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Achtung Rückschlag – eine Geschichte…

Oh nein, jetzt hat es mich wieder voll erwischt. Rückschlag-Grippe! Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, es wird chronisch und ich bekomme sie gar nicht mehr richtig los. Und ausgerechnet heute meldet sich JC nicht. Da hat man schon einen Freund der Arzt ist und immer wenn man ihn braucht, herrscht Funkstille. Aber er nimmt mich in dem Punkt eh nicht ernst und sagt immer: „jede überwundene Grippe trägt dazu bei dein Immunsystem zu stärken.“ Na super und jetzt?

„Na du Arme, wir haben`s schon gehört. Rückschlag-Grippe! Du bist aber auch wirklich vom Pech verfolgt“ Oh super meine Cousinen MITLEID und SELBSTMITLEID. Endlich jemand, der mich versteht. „Was du jetzt brauchst, ist ein feiner heißer Tee und jemand der dich aufheitert. Lass uns ins Café RÜCKZUG gehen. Du wirst sehen, dann geht es Dir gleich besser.“ Ja auf meine Cousinen ist einfach immer Verlass. Im Café herrscht gähnende Lehre und kaum sitzen wir richtig entschuldigen sich die Girls und lassen mich allein zurück. Was soll das denn jetzt? Ich dachte sie würden mich unterstützen?
„Ihre Freundinnen sind wohl schon gegangen, aber zahlen tun sie dann hoffentlich für alle?“ Ach, die Bedienung Frau ANKLAGE. Die hat mir gerade noch gefehlt. „Sie sind wohl schon wieder krank? Kein Wunder, wenn sie auch immer so unvernünftig sind. Stecken sie mir ja nicht die Kundschaft an…“ Immer muss sie an mir rumnörgeln. Ich habe ja gleich zu meinen Cousinen gesagt, dass das Café RÜCKZUG nicht der richtige Ort ist, aber nein, schöne Freunde. Wie soll man da gesund werden? Ich hab`s halt einfach nicht im Griff und statt dass mir jemand hilft hacken alle nur auf mir rum.

Ich glaube, ich werde zu meiner Freundin FLUCHT gehen. Bei ihr fühlt ich mich wenigsten sicher und sie hat immer ein „TRÖSTERLI“ parat. Vielleicht gibt es wieder Glace oder eine feine Flasche Prosecco… Das letzte Mal waren wir auf Shoppingtour und haben  mit zwei süßen Typen einen Joint geraucht. Was für ein Nachmittag. Mir war dann zwar zwei Tage lang schlecht und JC war auch nicht gerade begeistert, aber was solls. Apropos JC, warum meldet er sich nicht? Ich fühl mich so elend.

Ah aber da ist ja sein Zwillingsbruder HG. „Oh Gott, bin ich froh, dass Du da bist HG“. „Aber das war ich doch schon die ganze Zeit, hättest Du nicht die alberne STOLZ-Brille auf, hättest Du mein Winken gesehen.“ Recht hat er. Und als ich die Brille abnehme, sehe ich sofort: JC ist auch da. Wir trinken eine Kanne WORSHIP-Tee und er holt zwei goldene VERTRAUEN-AUF-GOTT-Pillen aus seiner Arzttasche. Sofort fühle ich mich besser, kann wieder durchatmen und wir diskutieren gemeinsam ein tolles neues Projekt.
Mehr zum Thema Rückschläge überwinden findest Du in Hansjörg Stadelmanns Predigt vom Sonntag „Umgang mit Rückschlägen“. Und denk dran: Aufgeben ist im Reich Gottes keine Option: Aufgeben tut man höchstens Briefe!

Be blessed, Anette Schütz

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