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Fokus: Wer bin ich eigentlich?

Die Frage nach unserer Identität und dem Sinn unseres Lebens bewegt wohl seit jeher die Menschheit. Es ist schon eigenartig, wer oder was uns Menschen Identität und Bestimmung geben kann: Am Samstagabend lief in unserer WG das Champions League Endspiel zwischen Chelsea und dem FC Bayern München. Da ich mich ja nicht groß für Fußball interessiere, wollte ich einfach ins Bett gehen und noch ein spannendes Buch lesen, doch irgendwie zog es mich vor den Bildschirm. „Schließlich komme ich doch auch aus Bayern, da kann ich MEIN Team doch nicht einfach so im Stich lassen.“ So oder ähnlich waren meine Gedanken und schon war ich (plötzlich ganz aufgeregt) dabei und fieberte mit den Münchnern mit. Nach dem Spiel war ich dann total frustriert. (Für alle, die es nicht gesehen haben: Bayern hat im Penaltyschiessen verloren). WIR hatten verloren. ICH hatte verloren.
Moment mal! Jetzt hatte ich doch fast etwas vergessen. Ich bin ja gar kein Fußballfan, sondern ein Jesus-Fan und Jesus hat schon immer gewonnen, gewinnt immer und wird auch in Zukunft immer gewinnen und ich mit IHM.
Hansjörgs Predigt am Sonntag hat mir einmal mehr vor Augen geführt, dass Gott uns eine neue, eine königliche, eine heilige Identität gegeben hat. Da gibt es weder Stolz noch Minderwert, sondern demütig und gehorsam kann ich voll Glauben mutig durch den Tag gehen. Er hat einen Traum für mein Leben. Wenn Gott, mein Vater, für mich ist, wer soll gegen mich sein? Jedem Hindernis und jeder Sünde kann ich mit Autorität entgegentreten, wenn ich nur JA dazu sage. Jesus hat sein JA dazu am  Kreuz schon lange gegeben. http://www.citychurch.ch/preach/12-05-20.mp3 Im Tram habe ich gestern zwei Männer über eine Frau reden hören und das klang schön formuliert etwa so: „Die kann man für gar nichts brauchen, …außer für Sex.“ Es hat mir einen tiefen Stich ins Herz gegeben. Warum spricht man sich in unserer Gesellschaft nur ständig die wahre Identität ab?
Lasst uns eine Gemeinde sein, in der wir uns unsere wahre Identität ständig gegenseitig vor Augen halten und nie aufhören in unsere Welt hinaus zu schreien: „Da gibt es einen Gott, der dir ein neues Leben, eine neue Identität und Bestimmung geben will. Heute!“
Gottes mega Segen und mutige Entschlossenheit – Anette Schütz

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