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Römisch Katholische Kirche, Einheit um jeden Preis?

Am Sonntag sprachen Hansjörg und ich über unsere Haltung gegenüber der Röm. Katholischen Kirche. Uns ist es wichtig, dass wir euch dies weitergeben können, da bei vielen Christen Verunsicherung herrscht. Wir werden euch noch genauer informieren, ich schreibe einfach schon ein par Gedanken dazu.
Es gibt weltweit viele geistliche Strömungen und Aufbrüche, die ein Segen sein können, die wir aber auch prüfen müssen. Was momentan gross geschrieben ist, ist die Einheit unter den Christen und Denominationen. Einheit ist wunderbar und ein Segen, schon Jesus betete für Einheit  (Joh.17,20) doch es ist wichtig, dass man nicht Einheit um jeden Preis fördert, sondern alles prüft und das Gute behaltet. Gerade die Einheit mit der Röm. Katholischen Kirche können wir nicht bejahen und unterstützen, wenn diese nicht umkehrt und ihren Götzendienst der Marienanbetung, Heiligenverehrung, Rosenkranzgebet, der Eucharistie und den Lehren des Fegefeuers etc. ablegt. Für sie ist die Lehre der Bibel und diejenige der Dogmas, Konzilentscheide und Traditionen der Röm. Kath. Kirche gleichwertig und wer diese nicht hält ist unter einem Bann. (Vatikanisches Konzil 11.10.1962) Dies sehen wir nicht so.
Wir lieben die Menschen, sind aber gegen die Lehre der Röm. Kath. Kirche.
Einerseits hält die Röm. Kath. Kirche an ihren Lehren und Praktiken fest und gleichzeitig öffnet sie sich für alle Religionen, um die globale Zusammenschliessung aller  Glaubensrichtungen unter ihrem Dach zu fördern (z.B. Koranlesung im Vatikan 14.6.2016). Papst Franziskus fördert dies mit seinen Treffen von Leitern und hohen Geistlichen aus verschiedenen Glaubensrichtungen und betont die Einheit in seinen Reden: „Wir können wunderbare Dinge in der Welt durch die Zusammenlegung unserer Glaubensrichtungen erreichen, und die Zeit ist jetzt für eine solche Bewegung.“
Haben sich nicht die ersten Jünger klar nur zu dem wahren Evangelium gehalten und keine Götzenanbetung geduldet? Hat nicht Jesus gesagt „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Joh.14,6). Lasst uns kompromisslos laufen in dieser biblischen Klarheit im Auftrag von Jesus, und lassen wir uns nicht verführen von falschen Strömungen.
Hier könnt die Predigt von Hansjörg Stadelmann „Unterscheidung der Geister“ vom letzten Sonntag hören.
Herzlich Susanne Wespi

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