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Was macht eigentlich ein Jünger?

Ein Jünger ist ein Lehrling

Das griechische Wort für Jünger ist mathetes und bedeutet Schüler oder Lehrling. Dieses Wort kommt im Neuen Testament häufig vor und beschreibt in der damaligen Zeit einen Nachfolger eines Lehrers oder einer Gruppe. Der Jünger wurde ausgebildet und lebte in der Familie seines Lehrmeisters.

Wozu hat Jesus seine Jünger berufen?

Im Markus wird berichtet: «Und er bestimmte zwölf, die bei ihm sein sollten und die er aussandte, um zu verkündigen und die Vollmacht haben sollten, Krankheiten zu heilen und Dämonen auszutreiben.»[1] Hier erhalten wir ein klares Bild eines Jüngers auf den kleinsten Nenner gebracht: Bei Jesus zu sein, das Evangelium zu verkündigen, Kranke zu heilen und Dämonen auszutreiben. Jesus beliess es nicht bei den Zwölfen, im Angesicht der grossen Ernte sandte er weitere siebzig Jünger aus.[2]  Das Bild des Jüngers wird an verschiedenen Stellen ergänzt: Am Ende seines irdischen Daseins beauftragte er seine Jünger mit dem grossen Auftrag: «So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe».[3]  Jesus hat seine Jünger ausgebildet und ausgesandt dieselben Werke und noch Grössers zu tun, als er selbst getan hat.[4] Somit kommen wir zu folgenden Definition eines Jüngers:

Ein Jünger ist bei Jesus, er heilt, treibt Dämonen aus, verkündigt das Evangelium, tauft, macht zu Jüngern und lehrt sie alles zu halten, was Jesus gelehrt hat.

Jüngerschaft geschieht durch Vorbild

Deshalb sehen wir uns selbst als «Lehrlinge von Jesus». Wir sind als church nicht am Ziel oder haben es schon erfasst – aber wir haben unser Segel gesetzt und sind lernbereit. Wir wollen den Lebensstil eines Jüngers entdecken. Wir leben als Vorbilder und geben weiter was wir empfangen haben. Wir investieren uns mit unserem ganzen Herzen in Menschen und leiten Menschen darin an dasselbe zu tun. Als church ist es unser Ziel, das wir Worte, Taten, Zeichen und Wunder für unseren Glauben sprechen lassen. Gott soll für alle die das möchten erfahrbar sein.

 Glory! HJ

[1] Markus 3,14.15
[2] Lukas 10,1-12
[3] Matthäus 28,19.20
[4] Johannes 14,12

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