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Gottes Barmherzigkeit im Alltag

Die Worte von Paulus aus dem 2. Kor. 12.2 ff haben in mir am vergangenen Sonntag wieder einmal mehr die tiefe Sehnsucht – Jesus in mir die Hoffnung auf Herrlichkeit – geweckt.
Paulus schreibt: „Ich kenne einen Christen, der vor 14 Jahren in den dritten Himmel entrückt wurde. Gott allein weiß, ob dieser Mensch leibhaftig oder mit seinen Geist dort war. Und wenn ich auch nicht verstehe, wie er dorthin kam – auch das weiß allein Gott -, er war im Paradies und hat dort Worte gehört, die für Menschen unaussprechlich sind.“
Es ist diese Sehnsucht nach tiefen Herzensbegegnungen mit meinem Schöpfer, die mein Leben verändern. Solche Begegnungen, so vielfältig und überraschend diese jeweils daherkommen, lassen mich staunen, durch welche Situationen Gott mein Herz berührt. Ein Kathi-Erlebnis besonderer Art, bei dem er mir kürzlich seine grosse Barmherzigkeit und Grosszügigkeit vor Augen führte, war folgendes:
An einem frühen regnerischem Morgen auf dem Weg in die Stadt, machten Autos vor mir einen Bogen, an einem Hindernis vorbei. Es war eine Katze am Rand von geparkten Autos. Ich dachte, da kann doch etwas nicht stimmen, das Büsi müsste doch weglaufen! Ich stieg aus und sah, dass es am Auge verletzt war und einen Schock hatte – es muss soeben angefahren worden sein. Ich wickelte es in ein Tuch und setzte es auf‘s Trottoir in Sicherheit. Ich stieg wieder ins Auto um rechtzeitig am Bestimmungsort anzukommen. Nun sah ich aber vor meinem inneren Auge das verletzte Büsi und fragte mich – wer wird sich darum kümmern und es zum Tierarzt bringen –  wenn nicht ich? So holte ich das Tigerli und brachte es zum Tierarzt. Dort angekommen, sah es nun sehr lädiert aus und der Arzt sagte, es müsse ins Tierspital zur Operation. Das Büsi war ohne Chip und somit kann nicht eruiert werden, wer die Besitzer sind. Er fragte mich, ob ich für die entstehenden Kosten aufkommen werde. Ich war einverstanden damit und ordnete den Transport sowie und die notwendige Behandlung an, nicht wissend wie hoch die Kosten sein werden. Letztendlich musste es doch eingeschläfert werden, obwohl die aufgelaufenen Kosten tausend Franken überstiegen.
Zwei Wochen später sprach Gott im Worship zu mir: Ich sah das verletzte Büsi vor meinem geistigen Auge, als ich es auf dem Trottoir abgesetzt hatte und ich hörte in meinem Herzen sagen: Kathi ich bin viel, viel Barmherziger als du dannzumal und ich habe für dich den vollen Preis bezahlt!
Diese Wahrheit berührt mein Herz immer wieder von Neuem, vor allem in Situationen, die herausfordernd sind.
Hier gehts zur Botschaft: D’ Chrone vom Läbe – „Siegrich i de Afächtig
Ich wünsche euch von Herzen eben solche Begegnungen. Kathi

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