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Gerettet aus Gnade!

Während eines 1-Wöchigen Fortbildungskurses für Laborgeräte kam ich ins Gespräch mit einer der Teilnehmerinnen. Nachdem ich ihr mein Zeugnis erzählt hatte, war sie ganz aufgeregt und begann ihrerseits zu erzählen. Sie glaubte an Gott, war auch sehr gottesfürchtig aber fühlte sich immer extrem unter Druck, weil sie realisierte, dass sie gar nie ohne Fehler leben konnte. Eines Tages drückte ihr jemand auf der Straße einen Flyer in die Hand auf dem die Errettung aufgrund des Glaubens erklärt wurde. Dieser Gedanken war für sie neu. „Konnte es wirklich sein, dass sie allein auf Grund ihres Glauben also aus Gnade und nicht aus Leistung vor Gott bestehen konnte?“ Um das heraus zu finden begab sie sich auf christliche Internetforen und erhielt (Gott sei Dank) immer die gleich Antwort. Es ist wahr! …Und sie nahm dieses Geschenk an GLORY!

Sie strahlte, als sie mir davon erzählte und doch merkte ich, dass sie noch etwas auf dem Herzen hatte. Ja, der Druck war endlich weg, aber dafür schlich sich mehr und mehr eine Traurigkeit in ihr Leben ein, weil sie realisierte, dass sie immer noch kein besserer Mensch geworden war und zum Beispiel weiterhin ungeduldig und unbeherrscht gegenüber ihren Kindern war, die sie doch so liebte. Sie sagte: „Ich kann mich schon bei Gott und bei meinen Kindern entschuldigen, aber wenn ich es dann am nächsten Tag wieder mache wird es irgendwann unglaubwürdig.“ Da erst begriff ich: sie wusste jetzt zwar, dass sie gerettet war, aber nicht WOZU.
„Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen“ Eph 2,10 (Schlachter)
„… Gott hat alles, was wir tun sollen vorbereitet: an uns ist es nun, das Vorbereitete auszuführen.“ (NGÜ)

Die Errettung aus Gnade ist nicht nur das Happy End, sondern der wunderbare Anfang einer Liebesbeziehung zwischen Vater und Kind. Er hat uns dazu geschaffen, die Welt zu verändern mit seiner radikalen Liebesrevolution. Der Vater hat alles vorbereitet, damit wir zu Höchstleistungen auffahren können, denn jetzt haben wir nicht nur unsere Kraft und Wissen und Liebe, sondern auch SEINE zur Verfügung inklusive der besten Strategie, wie wir ans Ziel kommen. In der Schweiz sind wir ja Meister der Aus- und Weiterbildung und investieren enorm viel Zeit, Energie und Disziplin dafür.

Lass uns diese geniale Eigenschaft auch fürs Reich Gottes nutzen; nicht, indem wir viele Seminare besuche, sondern indem wir uns täglich Zeit reservieren um uns auf Gottes – individuell auf uns abgestimmtes – Ausbildungsprogramm einzulassen und dann nicht müde werden, das gelernte umzusetzen. Liebt Gott Dich trotzdem, auch wenn Du es nicht tust? Natürlich, aber damit verpasst Du den extra Segen einer tiefen Vertrauensbeziehung zu Gott, die aus dem gemeinsam gewagten und erlebten entsteht. In diesem Sinne: frohes Werken.
hier gehts zur Predigt:  „Die föif Chrone – Teil 2“
 
Herzlich, Anette

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